Der September steht im Zeichen der Suizidprävention.
Suizidgedanken können Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen betreffen, auch Jugendliche. Oft bleiben sie lange unausgesprochen. Vielleicht aus Angst, andere zu belasten. Vielleicht aus Scham. Oder weil es schwer ist, überhaupt die richtigen Worte zu finden.
Doch darüber zu sprechen, kann ein wichtiger erster Schritt sein.
Wenn jemand sich zurückzieht, sich stark verändert, hoffnungslos wirkt oder davon spricht, nicht mehr zu können, lohnt es sich, genauer hinzusehen und nachzufragen.
Dabei muss nicht sofort eine Lösung gefunden werden. Manchmal ist es zunächst wichtig, einfach zuzuhören und die Person mit ihren Gedanken und Gefühlen ernst zu nehmen.
Fragen kostet nichts. Zuhören kann viel bedeuten.
Auch wer selbst in einer Krise steckt, muss damit nicht allein bleiben. Unterstützung zu suchen ist kein Zeichen von Schwäche. Man muss nicht erst völlig am Ende sein, um sich Hilfe zu holen.
Wir bieten Hilfe und Beratung für Jugendliche im Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Lippe an.
Du erreichst unser Büro montags bis freitags von 8-12 Uhr
unter 05231/621228
oder Jugendpsychiatrie@kreis-lippe.de zur Terminvereinbarung.
Mittwochs von 14-15 Uhr findet die offenen Sprechstunde bei Frau Göke
(05231/621229 oder a.goeke@kreis-lippe.de) in der Rintelner Str. 83 (Verwaltung) in Lemgo statt.
Komm einfach vorbei!