Wenn alles zu viel wird.

Vielleicht kennst du Gedanken wie:

„Ich kann nicht mehr.“

„Ich will einfach, dass alles aufhört.“

„Ich möchte nicht mehr da sein.“

Solche Gedanken können erschreckend sein. Sie sind ein Signal: Etwas ist gerade zu viel. Nimm sie ernst.

Du musst nicht erst „schlimm genug“ dran sein.

Du darfst dir Hilfe holen, wenn du traurig, einsam, überfordert oder verzweifelt bist. Du musst auch nicht wissen, wie du deine Situation erklären sollst.

Ein Satz reicht:

„Mir geht es gerade richtig schlecht. Kannst du bei mir bleiben?“

Sprich mit jemandem, dem du vertraust:

Freund*in, Eltern, Lehrkraft, Schulsozialarbeit, einer Beratungsstelle oder einer anderen Person, bei der du dich sicher fühlst.

🆘 Wenn es gerade akut ist

Wenn du Angst hast, dir etwas anzutun oder nicht sicher bist, ob du alleine bleiben kannst:

Bleib nicht allein und hol dir sofort Hilfe.

📞 112 bei akuter Gefahr

📞 116 111 Nummer gegen Kummer, kostenlos & anonym

📞 116 123 TelefonSeelsorge, kostenlos & rund um die Uhr

Du machst dir Sorgen um jemanden?

Nimm es ernst. Frag nach. Hör zu. Bleib da. Hol Hilfe. Auch du musst das nicht alleine lösen.

Deine Gefühle zählen. Deine Stimme zählt. Du zählst. 💛

Weitere Hilfe und Beratungsangebote findest du auf unserer Website unter „Hilfe & Beratung“.

👉 https://ort-der-kinderrechte.de/hilfe-und-beratung

Raus aus dem Tabu. Rein ins Gespräch.